Nach den Anfangsstationen im Gestüt Isarland und bei
Martin Rölke in Berlin gelangte Kayoko im Jahre
2001 ins Training zu Wolfgang Figge in München-Riem.
Nachdem sich der Law Society-Sohn als Spätentwickler
erwies und aufgrund diverser Kinderkrankheiten als 2- und
3-Jähriger nicht an den Start zu bringen war, entschloß sich sein
Züchter Helmut von Finck, ihn im September 2001
an den Stall Apfelkorn zu verkaufen.
Für diesen
erwies sich Kayoko als lohnende Neuerwerbung,
konnte er im Frühjahr 2002 doch gleich seine
ersten drei Starts in Folge siegreich beenden und sich
in diesem Jahr mit insgesamt 4 Erfolgen bis hoch in den
Ausgleich III steigern.
Trotz einiger gesundheitlicher Einschränkungen (z.B.
Entfernen eines Chips) konnte Kayoko sich in den Folgejahren weiter steigern,
wobei er zum Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit im
Mai 2005 u.a. einem leichten Sieg in einen Ausgleich
II in München-Riem gelandet hat. Und auch im fortgeschrittenen
Alter von 8 Jahren war Kayoko noch 2 Mal siegreich, bevor
er als 9jähriger seine Laufbahn als Rennpferd
beendet hat.
Insgesamt bestritt Kayoko für den Stall Apfelkorn 21
Starts und konnte dabei 8 Siege erringen. Im Rennen hat
es sich stets besonders durch seine Ehrlichkeit und seinen
enormen Kampfgeist ausgezeichnet, wodurch er sich im
Rennstall den Ruf eines Charakterpferdes erworben hat.
Zur großen Freude seiner Besitzer konnte Kayoko im
Juli 2007 an eine pferdebegeisterte junge Hobby-Reiterin
abgegeben werden, die sich auf Anhieb in ihn verliebt
und als Reitpferd übernommen hat.
Schon kurz nach Verlassen des Rennstalles startete
die neue Besitzerin mit ihrem Liebling zu einem
Distanzritt von Kulmbach in Oberfranken bis in die Lüneburger
Heide, bei dem der "sensible" Vollblüter
auch durch sich öffnende Bahnschranken und neben ihm
anfahrende Lkws nicht aus der Ruhe zu bringen war.
Zwischenzeitlich
ist Kayoko nach Berlin übersiedelt, wo er nunmehr im
Rahmen seines Reitpferde-Daseins ein (sichtlich) glückliches
Koppel-Dasein genießt.
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